30.10.2016 Sonntag  Grundlagen für die Kommunikation mit dem Funkgerät

Ob im Einsatzfall oder auch auf Wachdiensten ist eine funktionierende Kommunikation einer der wichtigsten Bausteine dafür, dass alles reibungslos abgewickelt werden kann.

Schritt für Schritt wollen wir unsere DLRG-Jugend auf den Wasserrettungsdienst vorbereiten. Bereits im August konnte nach der von Dieter Krösche organisierten Spendengala neue Einsatzausrüstung beschafft werden. Heute sollte ein weiterer Schritt in diese Richtung erfolgen, wofür sich das Jugend-Einsatz-Team (JET) der DLRG Ortsgruppe Holzminden am 30. Oktober traf. Ziel war es, ihnen die Scheu vor dem Funken zu nehmen. 

Bevor sich alle in der Praxis ausprobieren konnten, gab es für rund zwei Stunden die Theorie des Funkens zu hören. Daniel Mehrlein erklärte ihnen zu Beginn die Funktionsweise eines Funkgerätes, den Unterschied zwischen den analogen und den neu eingeführten digitalen Funkgeräten. Der Funkverkehr läuft dabei unter der Überschrift BOS. Die Abkürzung steht für “Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben“ und ist ein nichtöffentlicher mobiler UKW-Landfunkdienst. Dieser Funk wird zum Beispiel von der Polizei, der Feuerwehr, dem Rettungsdienst oder eben auch von der DLRG genutzt.

Des Weiteren wurden normale Funkabläufe mit den jeweiligen Funkrufnamen nachgestellt. Die DLRG hat im BOS Funk den Namen „Pelikan“ mit festgelegten Nummern für die jeweiligen Fahrzeuge und Boote. So hat unser Mannschafts-Transport-Wagen (MTW) den Rufnamen „Pelikan Holzminden 71-19-1“. 71 steht für die DLRG, 19 für den MTW und eins dafür, dass es das erste Auto im Landkreis ist. Im Betriebsfunk auf eigenen Kanälen hingegen hat die DLRG den Rufnamen „Adler“.

Und um den Betriebsfunk sollte es in dieser Übung gehen. Unsere JETs teilten sich in zwei Vierergruppen auf. Nun wurden sie auf im Vorfeld vorbereitete Routen rund um das Holzmindener Hallenbad geschickt. Vor Ort fanden sie Aufgaben vor, die sie lösen mussten. Diese konnten zum Beispiel das Buchstabieren von Wörtern mit Hilfe des BOS Funk-Alphabets sein, vor Ort Wunden verbinden oder Knoten per Bild von der Übungsleitung kontrollieren lassen.

Nach vier Stunden guter Arbeit konnte ein sehr positives Fazit gezogen werden. Bereits in zwei Wochen ist der nächste Termin, bei dem der „Gerätewagen Rettung“ des Landkreises besichtigt werden soll. 

Die Arbeit in der Jugend und im Rettungsdienst leisten wir ehrenamtlich. Daher sind wir bei größeren Anschaffungen wie der Einsatzausrüstung für die Jugend auf Spendengelder angewiesen. Derweil möchten wir unser 40 Jahre altes Motorrettungsboot gegen ein neues austauschen und benötigen hierfür Hilfe. Weitere Informationen zu unserer Arbeit finden Sie online auf unserer Internetseite www.holzminden.dlrg.de.

Kategorie(n)
Jugend
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Von: Niko Stille

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