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Verein erhält zahlreichen Zuspruch von den Bürgern der Stadt Holzminden

Mit Stellungnahme des Vorstandes

Veröffentlicht: Samstag, 14.12.2019
Autor: Niko Stille
Betroffene Einsatzfahrzeuge: Der neue GW-Tauchen (vorne) und MTW

An dieser Stelle möchte sich der Verein bei allen bedanken, die sich seit der Ratsentscheidung bei uns gemeldet haben und unser Unverständnis zur Entscheidung des Stadtrates teilen. Unsere ehrenamtliche Arbeit erhielt Zuspruch von allen Seiten bis hin zu unterstützenden Angeboten.

Dafür vielen Dank!

Zum Ausgangsthema: Der DLRG Ortsgruppe Holzminden wurde der jährliche Zuschuss für die Unterhaltung (Versicherung, Sprit, Wartung etc.) von Einsatzfahrzeug und Boot in Höhe von 1.000 Euro nicht gewährt, obwohl diese Bestandteil des Feuerwehrbedarfsplans sind. Zudem halbierte die Ratsmehrheit den Zuschuss für die Ersatzbeschaffung Gerätewagen Tauchen auf 1.500 Euro.

Unser erster Vorsitzender Holger Lüders dazu: „Unsere Mitglieder sind sehr pikiert. Die Ratsentscheidung stößt auf absolutes Unverständnis. Wir übernehmen Aufgaben für die Stadt Holzminden, aber Rettungsmittel und Sicherheit sind scheinbar uninteressant.“ Niko Stille (Öffentlichkeitsarbeit) stellte die Frage: „Weiß der Stadtrat denn, wer im Einsatzfall auf eigene Kosten mithilft, wofür nicht ein Mitglied der Ortsgruppe einen Euro sieht?“

Insgesamt war es ein sehr trauriger Abend für alle beteiligten. Dabei wird doch ständig über die Förderung von Ehrenamt und sozialen Projekten gesprochen.

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Die Wasserrettung - Für den Rat der Stadt Holzminden scheinbar unbekannt

Es ist der Feuerwehrbedarfsplan, der die Stadt Holzminden dazu verpflichtet, zwei Rettungsboote in der Stadt Holzminden vorzuhalten. Die DLRG Holzminden hat sich dazu bekannt, eines dieser Boote samt Technik und Personal bereits seit Jahren bereitzustellen. Die Kosten hierfür trägt die Ortsgruppe bislang alleine.

Die DLRG - zur Erinnerung für Teile des Stadtrates und die Mehrheitsgruppe - ist eine Organisation, die sich nur aus Spenden und Mitgliedsbeiträgen finanziert. Zu erwähnen an dieser Stelle ist, dass die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft mit mehr als 800.000 Helfern die größte ehrenamtliche Wasserrettungsorganisation der Welt ist, die jährlich rund 10 Millionen Stunden freiwillige Arbeit für die Menschen in diesem Land leisten. Wir in der DLRG Holzminden kommen auf über 1000 Stunden Ausbildung, Übung und Verwaltung, jedes Jahr, welche unsere Ausbilder, Prüfer und Helfer rein ehrenamtlich, unentgeldlich ableisten.

Für die 33. Sitzung des Holzmindener Stadtrates wurde daher ein Antrag gestellt, dass teilweise laufende Kosten zum Betreiben von Boot, Zugfahrzeug und Gerätewagen Tauchen durch die Stadt übernommen werden. Wir als DLRG Ortsgruppe Holzminden wollten daher ein Teil unserer Gesamtausgaben in diesem Bereich erstmals an die Stadt Holzminden abgeben. Im laufenden Jahr 2019 entstanden Kosten in Höhe von rund 2.400 Euro.

Zum Dank für die jahrelange Zusammenarbeit gab es aber in der Stadtratssitzung einen Tritt für jeden ehrenamtlichen Wasserretter in der Stadt Holzminden: Die DLRG -mit der Rechtsform eines Vereins- wäre nicht geeignet, Zuschüsse für Betriebsmittel, Versicherung oder Wartung zu erhalten. Wir als DLRG Holzminden fragen uns: Wer ist dann geeignet Zuschüsse zu erhalten?

Im Einsatz werden beide Boote von der Leitstelle Hameln alarmiert. Die Zusammenarbeit funktioniert super, lediglich die Uniform ist eine andere. Oft sind Kameraden der Feuerwehr und DLRG auch gemischt auf den Booten im Dienst.

Daher stellt sich die entscheidende Frage, ob die DLRG - die Profis für Wasserrettung in der Stadt Holzminden - für den Stadtrat nur zweite Klasse sind? Und ob dem Stadtrat bei dem nächsten Einsatz bewusst ist, z.B. Personensuche oder Fahrzeugbergung, wer dort auf eigene Kosten mitarbeitet? Wofür nicht ein Mitglied der DLRG Holzminden einen Euro sieht, sondern sogar noch seine eigene Schutzkleidung privat beschafft?

Spricht man nicht ständig über die Förderung von Ehrenamt und sozialen Projekten? Ein trauriger Tag, den auch der Zuschuss für unseren neuen „alten“ Gerätewagen Tauchen (der TAH berichtete) nicht verbessert. Die Mehrheitsgruppe hat mit ihrem Gegenantrag nicht nur die jährliche Unterstützung verwehrt, sondern auch den einmaligen Zuschuss für die Fahrzeugbeschaffung von 3.000 Euro auf 1.500 Euro halbiert.

Ein schlechter Tag für das Ehrenamt in Holzmindens, der ein so guter mittel- und langfristiger Unterstützung hätte gewährt werden können.  

DLRG Ortsgruppe Holzminden e.V.

- Der Vorstand -