19.01.2013 Einsatzübung mit der Bundesrettungshundestaffel

Am heutigen Samstag haben wir uns mit der Bundesrettungshundestaffel Weserbergland/3-Ländereck getroffen, um eine gemeinsame Übung abzuarbeiten. Das Szenario gestaltete sich wie folgt: 3 Personen wurden beim Eislaufen beobachtet und waren plötzlich von der Bildfläche verschwunden, daraufhin wurde vermutet, dass die Personen im Eis eingebrochen sind und die Rettungsleitstelle über die Notrufnummer 112 informiert.

Diese alarmierte die DLRG Holzminden. Nach dem Eintreffen an der Einsatzstelle entschied der DLRG-Einsatzleiter, die Bundesrettungshundestaffel nachzufordern, um das weitläufige Gelände schneller absuchen zu können.

Beim Eintreffen wurde der Einsatzleiter der Hundestaffel von der DLRG in die Lage eingewiesen. Der Einsatzleiter teilte 2 Hundeteams ein, die das Ufer und die Eisfläche absuchten. Nach kurzer Zeit konnten 2 Verletzte an Land und ein Verletzter in einem Eisloch im Wasser gefunden werden. Diese wurden von den Kameraden der Hundestaffel gerettet und erstversorgt. Parallel hierzu suchte ein DLRG-Einsatztaucher den See an der Einbruchstelle nach weiteren Personen ab.

Die DLRG weisst in diesem Zusammenhang darauf hin, dass die Eisdecken der Seen noch nicht tragfähig sind und ein Begehen lebensgefährlich ist.

Die einhellige Meinung aller Kameraden zum Übungsszenario war durchweg positiv und es wird in Zukunft sicher noch weitere gemeinsame Übungen geben. (KG)